Allgemeine Geschäftsbedingungen.

§ 1 Vertragsgegenstand

(1) Martina Schönaich (im Folgenden: Auftragnehmer) führt Outdoor Fitness Personal Trainings für

  1. individuelle Gruppen und Einzelpersonen
  2. das 2 wöchige EAT TRAIN SLEEP Trainingsprogramm sowie
  3. Trainings – und Teamveranstaltungen für allgemeine Gruppen und Einzelpersonen durch.

(2) Auftraggeber können sich über die Webseite www.ofpt.de für angebotene Trainingsmöglichkeiten gemäß Abs. 1 anmelden.

(3) Das Outdoor Fitness Personal Training findet zu den auf der Webseite www.ofpt.de genannten Terminen oder nach persönlicher  Absprache mit dem Auftragnehmer statt.

(4) Allgemeine Trainings –und Teamveranstaltungen finden nur bei Anmeldungen bis zum genannten Zeitraum statt.

§ 2 Stornierung / Verschiebung von Terminen

(1) Der Auftraggeber ist berechtigt die Anmeldung für ein Outdoor Fitness Personal Training zu stornieren. Sofern die Stornierung mindestens 24 Stunden vor dem geplanten Beginn des Trainings gegenüber dem Auftragnehmer erklärt wird, werden hierfür keine Kosten erhoben.

(2) Erfolgt die Stornierung des Auftraggebers nicht innerhalb der Frist nach Abs. 1, so schuldet der Auftraggeber die volle Gebühr für den vereinbarten Zeitraum. Der Auftraggeber kann in diesem Fall innerhalb von 12 Wochen nach Stornierung einen anderen Termin des von ihm gebuchten Outdoor Fitness Personal Trainings wahrnehmen, ohne dass hierfür Mehrkosten anfallen. Nach Ablauf von 12 Wochen entfällt der Anspruch auf einen neuen Termin ersatzlos.

(3) Eine Verschiebung des Termins durch den Auftraggeber verursacht keine Mehrkosten, sofern der neue Termin innerhalb von 12 Wochen nach dem ursprünglich vereinbarten Termin wahrgenommen wird und die Verschiebung fristgerecht nach Abs. 1 erklärt wird.

(4) Für die angebotenen Trainings – und Teameventveranstaltungen (Abs 1 c) bittet der Auftragnehmer um rechtzeitige Absage spätestens 24 h vor dem Termin.

(5) Der Auftragnehmer ist berechtigt das Training kurzfristig abzusagen, wenn dies aufgrund von Wetterbedingungen oder Krankheit des Auftragnehmers erforderlich ist. Der Auftragnehmer informiert die Auftraggeber in diesem Fall so früh wie möglich über den Ausfall des Trainings und bietet einen Ersatztermin an. Treten schlechte Wetterbedingungen während der Durchführung eines Trainings auf, so ist der Auftragnehmer berechtigt das Training zu unterbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen oder vollständig abzubrechen.

§ 3 Dauer und Beendigung des Vertragsverhältnisses

(1) Das Vertragsverhältnis beginnt mit Buchung eines Trainings und endet mit Beendigung der Trainingseinheit, ohne dass es einer Kündigung bedarf.

§ 4 Teilnahmegebühr und Zahlungsabwicklung

(1) Die Bezahlung des gebuchten Trainings kann bar oder per Überweisung durch den Auftraggeber erfolgen. Der fällige Rechnungsbetrag wird vom Auftraggeber im Voraus, jedoch spätestens zum ersten vereinbarten Trainingstermin bezahlt.

§ 5 Haftung

(1) Für Schäden, die an anderen Rechtsgütern als dem Leben, Körper oder Gesundheit entstehen, ist die Haftung ausgeschlossen, soweit die Schäden nicht auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten und das Verhalten auch keine Verletzung von für den Vertragszweck wesentlichen Nebenpflichten ist.

(2) Die Teilnahme an allen Trainings – und Teamveranstaltungen  erfolgt auf eigenes Risiko des Auftraggebers. Mit Anmeldung zu einem Training versichert der Auftraggeber, dass ihm keine gesundheitlichen Probleme bekannt sind, aufgrund derer die Teilnahme am Training für ihn ein Risiko darstellen oder zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen könnte.

Im Zweifel wird die Konsultation eines Arztes empfohlen. Dies gilt insbesondere dann, wenn Vorverletzungen des Auftraggebers, sonstige Vorerkrankungen oder Hinweise auf eine mögliche Schwangerschaft vorliegen. Der Auftraggeber verpflichtet sich, den Auftragnehmer vor Trainingsbeginn über etwaige gesundheitliche Umstände, auf die sich die Teilnahme am Training auswirken könnte, hinzuweisen.

(3) Der Auftragnehmer haftet nicht für den Verlust von Wertgegenständen, die vom Auftraggeber zum Training mitgebracht werden.

(4) Der Auftragnehmer schuldet keinen Schadensersatz, wenn das Training aufgrund von Wetterbedingungen oder Krankheit kurzfristig abgesagt oder unterbrochen wird. Im Falle einer Absage durch den Auftragnehmer wird den Auftraggebern ein kostenloser Ersatztermin angeboten.

§ 6 Datenschutz

(1) Der Auftraggeber ist mit der Speicherung persönlicher Daten im Rahmen der Geschäftsbeziehung mit dem Auftragnehmer, unter Beachtung der Datenschutzgesetze, insbesondere dem BDSG und der DSGVO einverstanden. Eine Weitergabe von Daten an Dritte erfolgt nicht, soweit dies nicht zur Durchführung des Vertrages erforderlich ist.

(2) Soweit der Auftraggeber personenbezogene Daten von Dritten an den Auftragnehmer übermittelt, versichert der der Auftraggeber, dass er die Einwilligung der von der Datenverarbeitung Betroffenen eingeholt hat und stellt den Auftragnehmer von jeglichen Ansprüchen Dritter frei, die diese diesbezüglich an ihn stellen.

(3) Die Rechte des Auftraggebers bzw. Betroffenen ergeben sich dabei im Einzelnen insbesondere aus den folgenden Normen der DSGVO:

  • Artikel 7 Abs. 3 – Recht auf Widerruf einer datenschutzrechtlichen Einwilligung
  • Artikel 15 – Auskunftsrecht der betroffenen Person, Recht auf Bestätigung und Zurverfügungstellung einer Kopie der personenbezogenen Daten
  • Artikel 16 – Recht auf Berichtigung
  • Artikel 17 – Recht auf Löschung („Recht auf Vergessenwerden“)
  • Artikel 18 – Recht auf Einschränkung der Verarbeitung
  • Artikel 20 – Recht auf Datenübertragbarkeit
  • Artikel 21 – Widerspruchsrecht
  • Artikel 22 – Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden
  • Artikel 77 – Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde

(4) Zur Ausübung der Rechte, wird der Auftraggeber bzw. Betroffene gebeten sich formlos an den Auftragnehmer (z.B. per E-Mail) oder bei Beschwerde an die zuständige Aufsichtsbehörde zu wenden

§ 7 Streitschlichtung

(1) Die Plattform der EU zur außergerichtlichen Online-Streitbeilegung ist unter folgender Internetadresse erreichbar:

https://ec.europa.eu/consumers/odr/

(2) Der Auftragnehmer ist weder bereit noch verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

§ 8 Gerichtsstand und anwendbares Recht

(1) Die Geschäftsbeziehungen zwischen dem Auftragnehmer und den Auftraggebern unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Gerichtsstand ist Berlin, soweit der Auftraggeber Kaufmann im Sinne des HGB oder eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder von öffentlich-rechtlichem Sondervermögen ist. Dasselbe gilt, wenn der Auftraggeber keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat oder Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt sind.

§ 9 Geltungsbereich der AGB und Änderungen

(1) Mit Beginn und Aufnahme des Trainings erklärt sich der Auftraggeber mit den geltenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen einverstanden und das vereinbarte Honorar für die Trainingseinheit/en wird fällig.

(2) Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen können durch den Auftragnehmer geändert werden, soweit triftige Gründe vorliegen.

§ 10 Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden, so wird die Gültigkeit der Allgemeinen Geschäftsbedingungen im Übrigen hiervon nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung soll eine Bestimmung treten, die im Rahmen des rechtlich Möglichen dem Willen der Parteien am nächsten kommt. Das Gleiche gilt im Falle einer Regelungslücke.

Stand: 25.05.2018